Vorsorgeuntersuchungen

J1: 12. - 15. Lebensjahr

Zwischen dem 12. und 15. Geburtstag sollten Sie Ihr Kind zur J1 vorstellen. Somit fällt diese letzte Vorsorge-Untersuchung, die Ihnen die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen, in eine für Sie und Ihr inzwischen herangewachsenes Kind schwierige Zeit, die Pubertät.

 

Bei dieser Untersuchung interessiert uns neben der körperlichen auch die seelische Gesundheit Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes. Bei der körperlichen Untersuchung, die natürlich den ganzen Körper umfasst, liegt der Schwerpunkt auf der Beurteilung der Körperhaltung, der Erkennung einer eventuell vergrößerten Schilddrüse (Bayern ist Jodmangelgebiet!) und dem Stadium der Pubertätsentwicklung. Selbstverständlich werden auch alle anderen Organ-Funktionen untersucht und wir bitten im Rahmen der J1 auch erstmals um eine Blut- und Urinprobe. Schließlich befindet sich Ihr Sprössling vor dem Sprung ins Erwachsenenleben und wir wollen sicher sein, dass er sich für diesen Schritt in Topform befindet. Größe, Gewicht, Blutdruck, Puls und der Impfstatus werden ebenfalls überprüft.

 

Eine unserer Helferinnen wird bei Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn einen Test über Nah- und Fernsicht sowie Farbensehen durchführen. Die erhobenen Befunde werden im Anschluss an die Untersuchung mit Ihnen und Ihrem Kind besprochen und etwaige empfehlenswerte Maßnahmen empfohlen. Im Rahmen der Untersuchung haben unsere jugendlichen Patienten die Gelegenheit, auch mal mit uns alleine über Probleme zu sprechen. Bitte haben Sie als Eltern Verständnis dafür, und vertrauen Sie uns Ihr Kind für ein Gespräch an. In den meisten Fällen kennen wir Ihr Kind ja auch schon eine lange Zeit...

 

Wir möchten auch gerne weiterhelfen, falls sich bei Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn eine Ess-Störung (Magersucht, Ess-Brech-Sucht = Bulimie) zu entwickeln droht. Erzählen Sie uns bitte auch von den Schulproblemen Ihres Kindes: manchmal ist Ihre Tochter oder Ihr Sohn gar nicht "faul", sondern hat eine Lernschwäche. Auch hier ist es überaus wichtig, über das Problem zu sprechen. Scheuen Sie sich also bitte nicht, uns alle Sorgen, die Ihr Kind betreffen, anzuvertrauen. Wir werden versuchen, Ihnen weiterzuhelfen oder entsprechende Hilfe zu vermitteln!

 

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